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Was bleibt hängen? Von guten Impulsen und was sie wirklich ausmacht

Aktualisiert: 10. März

Gestern war ich zu Gast beim Employer Branding Forum in Gurten im schönen Oberösterreich. Mit vielen schönen und wertvollen Impulsen bin ich rausgegangen – einiges davon hallt noch nach. Große Redner, Neulinge, Unbekannte aus der Szene und super-inspirierende Persönlichkeiten standen auf der Bühne, von Ali Mahlodji der das Feuer über eine Kaffeebohne entfachte, bis zu Flimm Sörren, der das Publikum dazu bewegte, aufzustehen, die Augen zu schließen und seinem wundervollen Gesang zu lauschen. Ich habe mir alle Keynotes angehört und mich gefragt: Was macht eigentlich einen wirklich guten Impuls aus?


Folgende Dinge habe ich für mich erkannt:

  • Sei einfach. Egal wie fancy oder komplex ein Thema klingt – bring es verständlich rüber. Brich es runter für dein Publikum, ganz egal wer vor dir sitzt. Make it easy.

  • Erzähle Geschichten. Sprich über deine Geschichte - über das, was dich als Person bewegt, was dich ausmacht, über deinen Weg, kleine Momente, lustige Situationen. Dein Publikum kann nur mitfühlen und miterleben was auch du selbst erlebt und gefühlt hast. Sei authenhisch, sei echt, sei nett. Storytelling mag als Begriff schon etwas überstrapaziert sein, aber: es funktioniert. Nur wer echte Geschichten erzählt, kann andere wirklich berühren. Make it real.

  • Sprich mit Bildern. Eine gut aufbereitete Präsentation im Hintergrund macht einen riesigen Unterschied: starke Bilder, wenig Text, gute Dynamik, keine 08/15-PPT. Unterstütze, was du sagst – nicht umgekehrt. Make it sexy.

  • Mach einen guten Abschluss. Gib den Leuten etwas mit auf ihre individuelle Reise. Etwas, das hängen bleibt – und dich in positiver Erinnerung. Make it stick.

  • Nimm dich selbst nicht so ernst. Bring Leichtigkeit in das, was du erzählst, lache auch mal über dich – denn Humor verbindet. Make it nice.


Und vielleicht ist genau das der Kern: Es geht nicht darum, besonders klug oder eloquent zu wirken, sondern darum, ehrlich, menschlich und spürbar zu sein. Wenn uns das gelingt – auf einer Bühne, in einem Workshop oder einfach im Gespräch – dann passiert das, worauf es ankommt: Verbindung.

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